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Stellungsnahme

Persönliches Wort von dem ehemaligen Kommissär Kurt Burger

Ein Marathon, der nicht zu Ende kommt? Wunderbar! Das bedeutet doch Ausdauer und Konzentration auf ein bestimmtes Ziel.

Paulus mahnt: „Betet ohne Unterlass!“ (1. Thessalonicher 5:17 – Schlachter-Übersetzung) Er fordert uns damit zu einem ununterbrochenen Langlauf auf, der erst zu Ende ist, wenn wir Gott sehen.

Ich bin überzeugt davon, dass ein betendes Territorium ein starkes Territorium ist.

Ich möchte Sie dazu aufrufen, vor allem für folgende Anliegen zu beten:

  • Eine Erweckung, ein geistlicher Aufbruch in unserem Territorium
  • Kandidaten für den Offiziersdienst
  • Unsere Offiziere, Lokaloffiziere und Angestellten

Ich bin dankbar für das grosse Interesse an einer Weiterführung des Gebetsmarathons. Die Kraft des Gebetes ist enorm. Gemeinsames Beten stärkt unsere Einheit, stärkt unseren Glauben, bringt uns näher zu Gott und erhöht unsere Sensitivität für seine Gegenwart und für die Führung durch den Heiligen Geist.

Das „Rezept“ ist immer das gleiche: Wir müssen tun, was wir durch unsere menschlichen Kräfte und Fähigkeiten tun können. Gleichzeitig ist es unser Vorrecht als Christen, Gott direkt anzusprechen und ihn um Hilfe und Führung zu bitten. Mehr ist nicht nötig. Das Ergebnis überlassen wir Gott.

Erfahrung kann nicht gelehrt werden. Um zu lernen, wie man betet, kann man nur eines tun: beten. Obwohl es viele Bücher und sogar Seminare zum Thema beten gibt, ist das eigentliche Gespräch mit Gott das Einzige, was letztendlich zählt. Deshalb ist die Fortsetzung des Marathons von grosser Wichtigkeit und Bedeutung; denn je mehr sich unser Territorium dem Gebet widmet, umso mehr kann uns Gott in seinem Dienst brauchen.

Aufruf des Generals

Ein unablässiger Schrei nach Gerechtigkeit

"Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er‘s bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze."

Lukas 18,7.8

 

Liebe Kameraden und Freunde in Christus

Nach viel Gebet und gründlicher Vorbereitung durch das Zentrum für die Entwicklung des geistlichen Lebens (eine Abteilung des Internationalen Hauptquartiers) sowie Erörterungen im Internationalen Leitungsrat habe ich eingewilligt, weltweit alle Salutisten ab dem 1. Januar 2011 zum „unablässigen Schrei nach Gerechtigkeit" (Lukas 18,7) im Gebet aufzurufen*.

 

Daher schreibe ich an Sie, meine Mitsalutisten auf der ganzen Welt, um Sie zu einer vereinten, gezielten Fürbitte für das Bedürfnis nach Gerechtigkeit für die Unterdrückten aufzurufen, sowie es im Lukasevangelium geschrieben steht.

 

Der zerstörerische Einfluss von Menschenhandel, Korruption und eine unvorstellbarer Lasterhaftigkeit breiten sich unaufhörlich aus. All dies schreit danach, dass wir Salutisten vor Gott auf die Knie gehen, er alleine kann eine Wiederherstellung der Gerechtigkeit auf Erden und darüber hinaus eine Erneuerung unserer Heiligung schenken. Die große Not der Zeit, in der wir leben und wirken, drängt uns wirklich, Tag und Nacht zu beten.

 

In vielen Heilsarmeeterritorien auf der ganzen Welt wird bereits das 24/7-Gebet praktiziert, ständig werden neue Gebetsräume eingerichtet und Gebetsnetze aufgebaut. In den letzten Jahren wurden das Zentrum für die Entwicklung des geistlichen Lebens in London und die Internationale Kommission für Soziale Gerechtigkeit in New York City vom Heiligen Geist ins Leben berufen und gegründet. Dieser Gebetsaufruf kann zu weltweiten geistlichen Synergien führen.

 

In Lukas 18,8 beendet *Der weltweite Aufruf zum 24/7-Gebet ist eine Nonstop Gebetsbemühung der Heilsarmee in der ganzen Welt, welche am 1. Januar 2011 anfangen wird und kein Ende in Sicht hat. Dies ist nicht ein Tag, dies ist nicht ein Jahr, sondern ein nicht zu Ende gehender Gebetsaufruf der Heilsarmee.

 

Oberstleutnant Janet Munn, Sekretärin für die Entwicklung des geistlichen Lebens.

Jesus seine Unterweisung mit der Frage "Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?". Vielleicht sucht Christus bei seiner Rückkehr nach Belegen für den Glauben auf Erden, bei seinen Erwählten, die Tag und Nacht zu ihm rufen. Möge er bei der Heilsarmee solchen Glauben finden.

 

In Christus verbunden,

General Shaw Clifton

Internationaler Leiter der Heilsarmee

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